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Frohe Weihnachten
Ein Mensch, der von der Welt bekäme, Was er ersehnt - wenn er's nur nähme,
Bedenkt die Kosten und sagt nein. Frau Welt packt also wieder ein.

Der Mensch - nie kriegt er's mehr so billig! - Nachträglich wär er zahlungswillig.

Frau Welt, noch immer bei Humor, Legt ihm sogleich was andres vor:
Der Preis ist freilich arg gestiegen; Der Mensch besinnt sich und läßt's liegen.

Das alte Spiel von Wahl und Qual Sielt er ein drittes, viertes Mal.
Dann endlich ist er alt und weise Und böte gerne höchste Preise.

Jedoch, sein Anspruch ist vertan, Frau Welt, sie bietet nichts mehr an

Und wenn, dann lauter dumme Sachen, Die nur der Jugend Freude machen,
Wie Liebe und dergleichen Plunder,
Statt Seelenfrieden mit Burgunder
Drum besinn Dich in der Christen Nacht
Auf das –
was wirklich glücklich macht.

Frohe Weihnachten
wünscht Ihnen
Ihr ErstesWEB

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